Samstag, 26. Februar 2011

unerwarteter Besuch.

Was heißt unerwartet? Naja ich dachte Emmi erlaubt sich nur ein Spaß mit mir als sie meinte, dass sie mich besuchen kommt aber als sie mir dann eine sms schrieb, dass sie da sei, war ich verwirrt, erfreut und leicht nervös. Ich ging runter und sagte Bescheid, dass ich Besuch bekomme würde für ein paar Stunden. Erklärte Emmi, wie sie vom Bahnhof zur Klink kam und wartete an der Bushaltestelle auf sie. 
Leicht schüchtern blickte ich auf als der Bus hielt. 
Sie strahlte mich mit einem wunderschönen Lächeln an und umarmte mich. 
Das tat wirklich gut..
Nach kurzer Zeit war die erste Schüchternheit auch verflogen und wir konnten normal reden nur leider fuhr sie noch am selben Abend.
Aber es waren echt ein paar schöne Stunden, die mir ein wenig Kraft schenkten.

So eine spontane Aktion hätte ich nicht erwartet war aber echt toll Emmi persönlich kennen zu lernen und sie ist echt einfach ne Hübsche! und das nicht nur vom Aussehen!
Ich hab dich lieb Kleine. Danke für den Tag!
Glücklicherweise durfte ich sie noch zum Zug bringen auch wenn der nach 22Uhr fuhr.
Ich hasse es zu sehen, wie der Zug wegfährt und eine so liebenswerte Person mitnimmt.
Ich hasse Entfernung, sie zwingt mich zu vermissen..
auch wenn ich mich am Ende etwas scheiße verhalten habe..
Es waren tolle Stunden in denen es mir echt um einiges besser ging.
Danke dafür!

Emma das Scharf <3

Freitag, 25. Februar 2011

ein winziger Moment.

"Hör Auf" fuhr sie mich an. Verwirrt blickte ich mich um. "Was?" fragte ich sie leicht irritier. Sie löste sich aus meiner Umarmung. 
"Warum gehst du nicht einfach weg?" fragte sie mich.
Das war der Moment mit einem Klang in sich, als wäre etwas kleines, wundervolles und sehr zierliches zerbrochen.
"Du willst also, dass ich gehe?", fragte ich mit einem kühlen Unterton.
"Ja und komm nie wieder!" entgegnete sie mir. 
Wortlos machte ich kehrt, drehte mich weg und verschwand.

Anfang für einen neue Geschichte?

Samstag, 12. Februar 2011

Darüber spricht man(n) nicht ...!

Kurzbeschreibung

Immer noch gelten Magersucht (Anorexie), Ess-Brechsucht (Bulimie) und andere Formen von Essstörungen in erster Linie als „Frauenkrankheiten“, dabei sprechen einschlägige Untersuchungen eine ganz andere Sprache: Steve Bloomfield von der Eating Disorders Association (EDA) in Großbritannien nimmt an, dass bereits 10 Prozent der Männer in GB an Anorexie bzw. Bulimie leiden. Studien aus Deutschland gehen von noch höheren Zahlen aus und halten bereits 10-15 Prozent aller Essgestörten für Männer zwischen 18 und 40 Jahren – Tendenz steigend. Längst sind es also nicht mehr nur Sportler wie Skispringer, Turner oder Ruderer, die von diesen heimtückischen Krankheiten betroffen sind. Und da sich Männer meist noch viel schwerer als Frauen mit einem „Outing“ in Sachen Essstörung tun, ist mit einer hohen „Dunkelziffer“ zu rechnen. Viele Jugendliche und junge Männer hungern und kotzen immer noch heimlich, allein und verzweifelt. Zerbrochen an den medial propagierten Idealen vom „schönen neuen Mann“ und unfähig mit ihren eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen in einer zunehmend unpersönlicher und kälter gewordenen Welt angemessen umzugehen. Denn die geforderte Auseinandersetzung mit der eigenen Männlichkeit offenbart meist erst so richtig die lange verdrängten Unsicherheiten und Schwächen des „starken Geschlechts“. Bernhard Wappis, weiß wovon er spricht, hat er doch selbst 10 Jahre lang von Magersucht und Bulimie gelitten. Eindrucksvoll schildert er seine „angepasste“ Kindheit und Jugend in einem kleinen Dorf in Kärnten, seine „Flucht“ in die Krankheit, seine inneren Qualen und die „Kämpfe“ mit Ängsten und Zweifeln und was schließlich dann den Ausschlag gab, professionelle in Anspruch zu nehmen. Er beschreibt seinen Prozess in der Therapie und seinen Weg aus der Krankheit in sein „neues Leben“. In einem ausführlichen „Ratgeber-Teil“ widmet sich der Autor darüber hinaus erstmals gezielt der Problematik „Essstörungen bei Männern“, beschreibt Therapiemöglichkeiten und nennt Adressen von Kliniken und Beratungsstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Internet-Links zu Essstörungsseiten. Wappis hat sein Buch geschrieben, um männlichen Betroffenen Mut zu machen, sich ihrer heimtückischen Erkrankung zu stellen und sich professionell helfen zu lassen. Weiter möchte der Autor auch Psychologen, Psychotherapeuten und Ärzte dazu anregen, sich noch eingehender mit dem Phänomen der Magersucht und Bulimie bei Männern zu beschäftigen.

Wurde mir empfohlen, selbst habe ich es noch nicht gelesen aber meiner Meinung nach klingt es eindeutig lesenswert!

Freitag, 11. Februar 2011

da ist es wieder, dieses wunderschöne Gefühl verliebt zu sein.

Es ist dieses eine Mädchen, dass mir immer wieder dieses wundervolle Gefühl schenkt.
Ja es ist zwar manchmal eine Achterbahnfahrt der Gefühle aber es gibt kein schöneres Gefühl als von Ihr geliebt zu werden. Es ist nicht nur eine Schwärmerei oder Ähnliches. Nein, ich bin mir absolut sicher Sie ist die Eine. Der Engel meiner Träume. Ich kann es nicht beschreiben noch nie zuvor hatte ich so starke Gefühle für jemanden und nie zuvor konnte mich ein einziger Mensch so glücklich machen. Es ist etwas ganz besonderes zwischen uns. Sie ist meine bessere Häfte. Meine Seelenverwandte. Meine Trotzdemfreundin. Meine beste Freundin. Meine große Liebe. Sie hat immer das perfekte Timing, falls ich mich gerade mal aufgeben will, kommt sie und schenkt mir die Kraft um weiter zu machen um weiter gegen die Magersucht und alle anderen Probleme anzukämpfen, damit ich sie endlich wieder in meine Arme schließen kann und sie nicht mehr loslassen muss. Nein sobald ich wieder frei bin, werde ich nie wieder unter 55kg gehen. Nicht solange Sie lebt. Eigentlich plagte mich seit Tagen die Leere. Ich konnte keine Gedanken fassen und war einfach nur traurig, niedergeschlagen und depremiert doch dann kam sie und zauberte mir einfach so ein Lächeln auf die Lippen und viel Wärme in mein Herz. Ohne sie wäre ich immernoch gefangen in dieser Winterwelt meiner Gedanken und Gefühle doch jetzt bin ich einfach leicht. Ja sie gibt mir das lang ersehnte Gefühl der Schwerelosigkeit, wenn sie sagt ich sei perfekt für sie. Ja es gibt wenige Momente in denen ich es ihr glaube, weil wie könnte mich ein Mensch so glücklich machen, wenn er nicht für mich geschaffen wäre und dann geh ich einfach davon aus, dass ich ebenfalls für sie geschaffen bin. Ich glaube fest dadran, dass wir für immer einen gemeinsamen Weg beschreiten werden. Es ist verdammt nochmal wahr. Ich bin nichts ohne dieses Mädchen. Sie ist so wichtig zum Leben, wie Luft zum Atmen. 
Ich liebe dich, du Mädchen meiner Träume. Engel, meiner Sehnsüchte. Helfer in der Not. 
Erst durch dich verstand ich, was es bedeutet jemanden bedingungslos zu lieben und ich bin mir sicher, dass es keinen zweiten Menschen gibt, wie dich, der mich auch nur ansatzweise so glücklich machen kann.
Sie nahm mir meine Ängste und half mir immer. Sie ist gelieben, obwohl alle sagten sie sollte gehen. Ich werde alles dafür tun um ihr die Sterne vom Himmel zu holen, den genau das hat sie verdient. Das und kein bisschen weniger!


außerdem möchte ich mich bei allen entschuldigen, die sich in letzter Zeit so süß um mich gesorgt haben und ich einfach nicht geantwortet habe. Es tut mir Leid aber so bin ich nunmal, ich verstecke mich manchmal vor mir selbst und vor der Welt. Ich versuche mich zu besser und auch für euch da zu sein, wenns mir nicht so gut geht aber ich brauch diesen Rückzug einfach um wieder anfangen zu können. Ich danke für euer Verständnis. <3

Donnerstag, 3. Februar 2011

..there are things you'll never forget.

vorab ein kurzes Statement bevor ich anfange zu bloggen. Ein Streit mit Lia hat in mir so einiges wieder wachgerüttelt und ich blogge nicht, weil ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte oder um mich zu erleichtern. Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Eintrag irgendwie zum Nachdenken bewegen kann. Endet nicht wie Ich.

Es sind die Erinnerungen, die wir nicht mehr wollen und mit aller Kraft unterdrücken. Irgendwo tief in unserem Inneren verschließen und hoffen, dass wir nie wieder mit ihnen konfrontiert werden. An sich ist es der größte Fehler den man machen kann, ja das ist mir bewusst aber ich kann nicht anderes. Ich könnte jetzt hier einfach versuchen alles aufzuschreiben, was mich belastet aber das möchte ich gar nicht. 
Es ist schrecklich, wenn die Erinnerungen einen einholen, wenn man nüchtern oder in einem recht stabilem Zustand ist, ist das nichtmal so tragisch. Doch kommt Alkohol oder eine psychische Labiltät hinzu sieht die Situation ganz anderes aus. Horrotrips und Panikattacken sind eine Folge. Man zittert am ganzen Körper und fühlt sich schlecht. Man erlebt alles nocheinmal. Einzelne Bilder werden wieder ins Bewusstsein gerufen. Geräusche und Berührungen. Gefühle und Ängste.
Man bricht zusammen und ist ganz allein. 
Glaubt mir. es bringt nichts sich in Drogen, Alkohol oder andere Süchte. Es bringt nichts. Ich habs ausprobiert und kann euch nur davon abraten. Ich hab versucht Liebe und Nähe durch Alkohol und Rummachen zu ersetzen. Auf Vertrauen zu verzichten und bin in Drogen und Alkoholexzessen. Anstatt zu reden hasste ich meinen Körper und mich. Das ist nicht der Weg um glücklich zu werden, doch das merkte ich erst als ich Sie kennen und lieben lernte. Nach 17 Jahren begriff ich, was es heißt Geborgenheit zu empfinden.


 

Mittwoch, 2. Februar 2011

if you get drunk i will leave you and die.

Ich kann es einfach nicht mehr mit ansehen, wie alles immer mehr den Bach herrunter geht. Es macht mich fertig, dass Sie so tief in die Scheiße mitgezogen wurde. Selbsthass, SVV und bereits die Denkensweise einer essgestörten Person aber der Höhepunkt war, dass betrinken. Sie wird immer mehr wie ich und dabei gibt sie mir das Gefühl überflüssig zu sein, wenn dem so ist, dann soll sie es mir doch einfach sagen. Worauf soll das hinaus führen frage ich mich, will sie das letzte Band kappen, was uns verbindet. Nein ich will nicht, dass sie sich betrinkt, bis sie alles vergisst, wenn sie das will dann ohne mich! 'Einmal alles vergessen, nur für einen Tag' das waren ihre Worte. Ja einmal vergewaltigt werden, ist es das was sie will?
Mein Körper bebt vor Zorn und Unverständnis.
Vielleicht ist es falsch sie vor die Wahl zu stellen, da ich nicht sicher weiß, dass sie sich für mich entscheiden wird und eine Welt in mir zerbrechen würde.
Ich hatte ihr vertraut. Sie sagte ich solle mich ihr öffnen alle dunklen Seiten preis geben. Wozu? Damit sie mich nachmachen kann damit ich sie komplett verliere?!
Es tut mir Leid Schatz aber ich konnte mich nicht beherrschen. 
Meine blutigen Fäuste sind erst der Anfang des Grauens. 
Entscheide dich!
Ich oder die Nacht in der Disco, mit Alkohol und fremden Händen an deinem Körper?!

Wenn du den Discobesuch wählst, werde ich verschwinden. Dich alleine lassen und nie wieder zurück kommen.
Es ist widerlich von mir zu solchen Mitteln zu greifen aber ich weiß nichts anderes. Mein Bitten genügt nicht. 
Ich brenne vor Neugier zu erfahren was passiert..
Sie scheint nicht mehr zu wollen, dass es ein wir gibt, dass ich Sie liebe.
Wie verschissen das Wehtut. 

Es leben die Schmerzmittel, die mich gleich in ein fremdes Land entführen. 
Emotionslos und Stumpf. Herrlich um vor der Realität zu fliehen.
Erst der Spaß...

dann der Schock..



und dann die Folgen...

Ich Liebe Dich aber du bist Herr, der Dinge nicht ich. Spiel nicht so leichtfertig mit deinem Leben. Dies möchte ich an alle Mädchen, die das lesen richten.
Alkohol ist kein Ausweg. Vergewaltigung und schwere psychische Schädigungen sind die Folge abgesehen von dem Suchtverhalten. Flüchtet euch nicht in dieses Loch. Es zerstört nur Leben. Endet nicht wie Ich..
Ich habe eine Bitte. An alle die solche Erfahrungen schonmal gemacht haben.. nachdem ich Emmi's eintrag gelesen hab würde ich gerne wissen, wie es euch ergangen ist.. und vielleicht dient es als kleiner Hinweis.. 

Montag, 31. Januar 2011

dreckig.


Es gibt noch ein weiteres dunkeles Kapitel in meinem Leben, was zwar nicht all zu lange an dauerte aber es war da.Dieses Kapitel deckt den Zeitraum vom 20.11.09-10.01.10 ab. 
Damals war es eine ziehmlich düstere Zeit für mich. Ich war gerade wieder aufgestanden und hatte mich von meinem letzten Rückfall erholt. Ich war voller Wut, die ich zum ersten Mal nicht gegen mich richten sollte. Ich war rachsüchtig. Ich wollte jemanden andern verletzen. Im Endeffekt jedoch schadete ich mir nur selbst. Es began alles damit, dass ich mich bei svz anmeldet. Mein Vater sollte bald nach Lübeck ziehen also dachte ich mir melde ich mich da an einer Schule an und so konnte ich gleich was über die Menschen dort herrausfinden schongar da ich schonmal in Lübeck war auch, wenn nur kurzzeitig. Anfangs hatte ich meine eignen Bilder drin, doch dann wurde mir schnell bewusst, dass ich nicht den Mut hab der Person vielleicht irgendwann ins Gesicht zu blicken und erkannt zu werden. Also stellte ich falsche Bilder rein. Viele Mädchen flogen auf 'mein' gutes Aussehen und meine charmante Art. Schnell hatte ich einen recht großen Haufen an sogenannten 'Freunden' gesammelt. Unter diesen Usern war auch Sie. Ich fand ihr Bild von anfangan ansprechend. Sie lächelte und hatte eine kaputte Jeans an, womit ich sie dann im nachhinein noch aufzog. Sie war das erste Mädchen, dass nicht sofort auf meine Art ansprang, was mich noch mehr reizte sie für mich zu gewinnen. Ich verlor die Anderen aus dem Auge, sowie ich auch vergaß, was für ein falsches Spiel ich hier eigentlich spielte. Nach nichtmal 2 Wochen hatte sie sich in mich verliebt und auch wenn ich es mir damals nicht eingestehen wollte ich hatte sie um einiges lieber als mir damals recht war. Die Tage vergingen, wie im Flug und irgendwo freute ich mich jeden Tag dadrauf abends nach dem Skaten mit ihr zu schreiben und ihr zuzuhören, wie ihr Tag war. Sie war so unbeschwert, unschuldig und wunderschön, obwohl sie mir öfteres wiedersprach. Meinem Charm war sie dann irgendwann doch verfallen. Am 03.11 kamen wir dann zusammen. Ich vergaß, dass sie nicht mich liebte sondern dieses Surferboy auf dem Bild. Wir schrieben und ich war sogar ganz glücklich sie zu haben obwohl mein ich liebe dich, da noch nicht wirklich das selbe waren, wie danach. Am 19.11 flog alles auf. Ich habe nur noch schwach Erinnerungen an diesen Tag. Ich weiß das ich abends recht glücklich an den Pc kam und dann laß, dass ich entpuppt wurde. Eine Welt brach in mir zusammen nicht nur in mir. Ich ertränkte meinen Kummer in viel Alkohol. Bereits am nächsten Tag wollte ich mir selbst klar machen, dass dieses Mädchen nichts für mich war. Also fuhr ich nach Köln und schleppte mich auf eine Party. Ich ließ mich voll laufen und machte mit vielen Mädchen rum. Einige landeten in meinem Bett doch zum Liebesakt, kam es nie. Nichtnur, dass keine Liebe im Spiel war. So ging es fast jeden Tag und bereits nach einer Woche fühlte ich mich widerlich. Spätestens in dem Moment, wo die Mädchen halb entbloßt in einem Bett lagen, wo ich sie haben könnte, verging mir die Lust und der Ekel kam hoch. Wasser allein reichte nicht mehr aus um die vergangne Nacht von meinem Körper zu waschen. Noch Stunden danach spürte ich Fingerabrücke und Küsse an meinem Körper. Langsam entwickelte sich bei mir eine Sucht. Ein teuflisches Spiel, was einen Waschzwang zur Folge hatte. Ich wollte mir nicht eingestehen, dass ich Gefühle für dieses Mädchen hatte auch wenn sie wunderbar war. Nein ich hatte mich nicht verliebt. Ich hatte mir selbst geschworen mich nie wieder zu verlieben! Doch es ging so weiter. Nacht für Nacht brachte ich Mädchen zum Höhepunkt ihrer Erregung zu dem Moment, wo sie alles tun würden um nur befriedigt zu werden und ließ sie wieder fallen, wusch mich rein und ging am nächsten Tag wieder los. Eines Tages als ich mir die Haut vom Leib gekratz hatte, weil ich mich so sehr vor mir selbst ekelte, den Schmerz in meiner Brust mit Alkohol betäubte, schrieb ich Sie ziehmlich aufgelöst wieder an und sagte ihr, dass ich sie liebe. Damit hatte ich es vollbracht, sie war so eine reine Seele sie würde mich nie wieder vergessen. Danach verschwand ich auf lange Zeit ohne mich zu melden. Ging meinem Teufelskreis nach und hasste mich immer mehr. Ich hatte ihr versprochen zu ihrem Abtanzball und somit auch zu ihrem 15ten Geburtstag zu kommen, die Neugier trieb mich also trank ich ab dem 11.12 nichts mehr und fuhr nach Lübeck. Dort hatte ich nichtmal das Verlangen irgendwelchen Sachen nachzugehen. Ich wollte sie sehen, wollte wissen ob, dass was ich mir vorstellte wirklich so war. Also zog ich mich an und fuhr zu ihrem Ball. Mit leichter Verspätung kam ich an. Es war nicht schwer sie zu erkennen. Sie war mit Abstand das schönste Mädchen auf diesem Ball. Sie hatte ein kurzes grünes Kleid an und wunderschönes Haar. Ich beobachtete sie den ganzen Abend. Am liebsten hätte ich sie zu einem Tanz aufgefordert doch mir fehlte der Mut. Einmal wären wir beinah zusammengeprallt hätte ich nicht rechtzeitig reagiert. Als dann die Uhr Mitternacht schlug wurde sie nach vorne gebeten. Damit ihr alle gratulieren konnten. Leise flüsterte ich 'Alles Gute wunderschöne Natalia' und verlor eine Träne. Kurz danach verließ ich diesen Ball. Ich wäre am liebsten gestorben, was habe ich bloß getan? Ich hab ein so perfektes Wesen zerstört. Sobald ich wieder daheim war, stürzte ich in mich in meinen selbstzerstörerischen Wahn. Nichtmal als es meiner besten Freundin beschissen ging, war ich für sie da. Ein Monat hielt dieses Spiel noch an. Um den 10.01.10 kam ich abends jeden Tag on und sammelte meinen Mut um sie anzuschreiben.. bis es mir eines Tages gelang.
Dafür,dass ich sie so zugerichtet hatte, war sie unheimlich nett zu mir oder es lang einfach an der zerstörten Art mit, der ich sie um Vergebung bat. 2 Monate danach kam ich aus meinem Waschzwang raus. Sie half mir über sovieles hinweg. Sie war die erste Person, der ich alles aus meiner Kindheit erzählte.. die Erste und Letzte. Sie ist der Engel, der mich rettete, obwohl ich sie zerstört hatte.