vorab ein kurzes Statement bevor ich anfange zu bloggen. Ein Streit mit Lia hat in mir so einiges wieder wachgerüttelt und ich blogge nicht, weil ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte oder um mich zu erleichtern. Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Eintrag irgendwie zum Nachdenken bewegen kann. Endet nicht wie Ich.
Es sind die Erinnerungen, die wir nicht mehr wollen und mit aller Kraft unterdrücken. Irgendwo tief in unserem Inneren verschließen und hoffen, dass wir nie wieder mit ihnen konfrontiert werden. An sich ist es der größte Fehler den man machen kann, ja das ist mir bewusst aber ich kann nicht anderes. Ich könnte jetzt hier einfach versuchen alles aufzuschreiben, was mich belastet aber das möchte ich gar nicht.
Es ist schrecklich, wenn die Erinnerungen einen einholen, wenn man nüchtern oder in einem recht stabilem Zustand ist, ist das nichtmal so tragisch. Doch kommt Alkohol oder eine psychische Labiltät hinzu sieht die Situation ganz anderes aus. Horrotrips und Panikattacken sind eine Folge. Man zittert am ganzen Körper und fühlt sich schlecht. Man erlebt alles nocheinmal. Einzelne Bilder werden wieder ins Bewusstsein gerufen. Geräusche und Berührungen. Gefühle und Ängste.
Man bricht zusammen und ist ganz allein.
Glaubt mir. es bringt nichts sich in Drogen, Alkohol oder andere Süchte. Es bringt nichts. Ich habs ausprobiert und kann euch nur davon abraten. Ich hab versucht Liebe und Nähe durch Alkohol und Rummachen zu ersetzen. Auf Vertrauen zu verzichten und bin in Drogen und Alkoholexzessen. Anstatt zu reden hasste ich meinen Körper und mich. Das ist nicht der Weg um glücklich zu werden, doch das merkte ich erst als ich Sie kennen und lieben lernte. Nach 17 Jahren begriff ich, was es heißt Geborgenheit zu empfinden.

Wie verdammt gut ich weiß was du mit deinem Eintrag meinst.
AntwortenLöschenGenau wie du habe ich versucht meine Probleme mit Alkohol zu vergessen oder erträglicher zu machen. Aber auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es auf die Dauer leider nichts bringt. Vielleicht für den Moment in dem der Alkohol seine Wirkung zeigt, aber sobald die wieder nachlässt, kommt alles wieder hoch und man fühlt sich genauso schlecht wie vorher, wenn nicht noch schlechter..
Gib nicht auf ! :*
hey.
AntwortenLöschenich habe dir einen blogaward verliehen.
kannst ja mal bei meinem blog vorbeischauen & es dir anschauen.
(alessaxoxo.blogspot.com)
ich versteh jedes einzelne Wort was du sagst.
AntwortenLöschenalles was ich sagen möchte, möchte ich jetzt nicht gern hier tun.
wenn du schreiben willst, mach doch einfach einen Kommentar in meinem Blog.
http://fliegenpilz-wintermaedchen.blogspot.com/
dann können wir sehen.
alles was du nur nicht darfst ist AUFGEBEN.
:*
Ich versteh auch was du meinst. Man flüchtet, weil man einfach Angst hat alles noch einmal zu erleben und durchzumachen, was man so lange Zeit einfach nur unterdrückt hat, weil man hoffte, es vergessen zu können. In die Sucht zu flüchten bringt aber auch nichts, denn dadurch macht man es noch viel schlimmer...
AntwortenLöschenIch hab mir einige deiner Post's durchgelesen. Nicht alle, dafür hab ich viel zu wenig Zeit jetzt. Aber, ich finde das schön, wie du schreibst, was du schreibst und wie du davon abrätst und wie du um 'Sie' kämpfst!
AntwortenLöschen