Der Kopf, viel zu voll. Gedanken überfluten mich.
Ich lieg in meinem viel zu großen aber unheimlich weichem und kuscheligem Bett, der Schmerz umhüllt meinen schwachen und ausgelaubten Körper. Durch jede kleinste Bewegung frisst er sich tiefer in meinen Körper. Auf der Suche nach Ablenkung rufte ich ihre Seite auf. Vergeblich. Sie ist nicht on, nein wie sollte sie es auch sein? Es ist meine Schuld,dass sie allein ist.. ganz allein. Ich schließe meine Kopfhörer an den Laptop und öffne iTunes. Musik muss her, sie durchströmt meinen Kopf für einen Bruchteil einer Sekunde bin ich in einer anderen Welt. Weg von hier. Frei. Doch plötzlich verschwindet der Songtext aus meinem Kopf. Die Gedanken holen mich ein vor denen ich auf der Flucht bin. Hoffnungsvoll greife ich nach einem Buch, doch nicht lange hält das Glück der Ablenkung an, die Buchstaben, die Wörter und Sätze ergeben verschwinden aus meinem Kopf, ich lese aber versteh nichts. Mein Kopf ist voll von Ihr.
Das Buch gleitet aus meiner Hand. Es landet auf der anderen Betthälfte auf der Leeren, da wo sie eigentlich liegen sollte. Sehnsüchtig strecke ich meinen Arm aus. Meine Finger fahren langsam über die kalte und unberührte Bettdecke, wo bist du?
Im selben Moment zucke ich zusammen, ziehe meinen Arm blitzschnell an mich herran und verwerfe den Gedanken, die Sehnsüchte. Ich schalte den Fernseher an, will endlich schlafen.
Ich schau fern, doch ich höre nichts und die Bilder kommen nicht an. Eine qualvolle Erinnerung steigt in mir empor. Ich schließe meine Augen und sehe Sie.
Spüre ihren sanften Atem auf meiner Haut. Atme tief ein und riehe Sie.
Ihr leicht süßlicher Geruch steigt in meine Nase, diese unbeschreibliche und einmalige Mischung an Gerüchen, die mir die Tränen in die Augen treibt. Müde schlage ich meine Augenlider auf und schau nach links. Das Bett ist leer. Ich bin weiterhin allein hier.
Wie gerne hätte ich dich jetzt hier & würde dir von meinem grauenvollen Tag erzählen und in deinen Armen nach Trost und Zuversicht suchen?
Davon, dass sie versucht haben mich zum Essen zu zwingen, ich jedoch keinen Bissen runter bekam?
Davon, dass ich viel zu müde zum Essen bin aber viel zu hungrig zum Schlafen?
Davon, dass die Sehnsucht nach dir mich gerade umbringt?
Es war kurz nach 3 als ich mich dazu entschloß den Laptop hochzufahren und zu schreiben. Meine Gedanken zu ordnen und weiter vor den Gedanken wegzulaufen.
Vor ihren traurigen und enttäuschen Augen, die mich heimsuchen.
Vor ihren Küssen, die mein Herz vor Sehnsucht zerreißen lassen.
Diese Sehnsucht, die jede verheilte Wunde wieder aufreißt, die jeden kleinsten Schnitt wie eine ewig klaffenden Wunde wirken lässt.
Es ist die Sehnsucht nach ihrer Berührung, die mich verrückt werden lässt, die mich dazu veranlasst mir den Tod zu wünschen, vor Schuldgefühl, die mich hierhält, vor Liebe.
Ohja, es tut wieder weh & ich will raus zu dir.
Dieses Verlangen, was ich verdrängt hatte.
Und es fühlt sich an, wie am ersten Tag, jetzt, wo du weder hier noch am Telefon bist, wo ich mich alleine durch die Nacht quälen darf voller Alpträume.
Nichts ist schlimmer als die Ungewissheit und die Frage wann und ob du wiederkommst.

So mein Freund, das passt zwar nicht zu deinem Text, aber du nimmst zu und wirst gesund, ich auch, wenn ich meine 30 hatte, werde ich gesund, versprochen! Und du nimmst deine Nati in den Arm und alles wird gut, für euch beide. Wenn nicht dann hol ich euch hier her und kleb euch mit Uhu zusammen, das hab ich auch schon bei Selina gemacht, leider wurd sie davon krank und wir mussten das Projekt abbrechen, aber bei euch zwei Süßen klappt das ;) Hand aufs Herz, emmi ♥
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