Dienstag, 22. November 2011

Hold on.

Grauer Himmel, eisige Luft, Kälte.
Er steht auf und nimmt kaum etwas wahr außer diesen dumpfen Schmerz, der von seinem Herzen ausgeht. Es schlägt schwach und unregelmäßig. In seinem Kopf ist alles taub, wie von einer dichten Nebelwand umhüllt. Seine Augen sind schwer und sein ganzer Körper träge, trotz all dem dreht er die Musik auf und geht. Noch bevor er die Auffahrt des im vertrautem Hauses verlässt, fängt er an zu zittern. Mit langen Schritten macht er sich auf zur Bushaltestelle, natürlich hat der Bus Verspätung, wie sollte es auch anders sein.
Seine Hände sind rot und brennen durch die Kälte am liebsten würde er heim gehen und sich in sein Bett legen, die Welt um sich herrum einfach vergessen. Jedoch verwirft er diesen Gedanken schnell.
Eine der letzten Klausuren steht ihm gleich bevor, was ihn relativ unbeeidruckt lasst. Endlich der Bus ist da.
Er sieht aus dem Fenster, sieht hoch zum grauen Himmel.
Im Bus ist es angenehm warm doch er wünscht sich hier weg, weit weg...

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